USA/Frankreich 2024, DCP, s/w

Regie: Raoul Peck

111 Min., englische O.m.U.

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🎥 Trailer

Der zu Unrecht nahezu vergessene südafrikanische Fotograf Ernest Cole gilt als der erste freiberuflich arbeitende, schwarze Berufsfotograf Südafrikas. Cole, geboren 1940 in der Nähe von Pretoria, begann mit acht Jahren zu fotografieren.

Durch seine Tätigkeit als Pressefotograf lernte er früh Aktivisten der aufkommenden Anti-Apartheid-Bewegung kennen und radikalisierte sich in seinen politischen Ansichten. 1966 gelang es ihm, nach New York auszureisen, wo er seine anklagenden Fotos veröffentlichen konnte. Später drehte er auch Filme in Schweden. Er starb 1990 in New York – völlig verarmt und obdachlos.

Der Film wurde fast ausschließlich mit Coles Original-Fotos illustriert. Der haitianische Dokumentarfilmer Raoul Peck berichtet, wie 2017 in einem schwedischen Banksafe 60 000 Negative von Coles Fotografien auftauchten.