Deutschland 2022, DCP, in Farbe

Regie: Uli Decker, mit Cora Frost, Monika Decker, Cordula Decker, Christl Spiegel

94 Min., deutsche Fassung

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🎥 Trailer

Dokumentarisch verarbeitet die Regisseurin ihre Familiengeschichte. Den Anlass gab der Unfalltod des Vaters. Von ihrer Mutter erhält sie eine Kiste mit Frauenkleidern, Schmink-Utensilien und Tagebüchern ihres Vaters, der seit seiner Jugend Transvestit war und seine Neigung in anderen Städten ausgelebt hat. Lange trug Uli Decker den Stoff ihres Lebens mit sich herum.

Dieses Familiengeheimnis sollte gewahrt werden, doch Uli einigte sich mit ihrer Mutter und ihren Schwestern darauf, das Thema dokumentarisch aufzuarbeiten, auch um vor allem jüngere Menschen über andere – nicht heteronormative – Lebensmodelle zu informieren. So ist ANIMA – DIE KLEIDER MEINES VATERS wie ein nachgeholtes Gespräch zwischen Vater und Tochter, geprägt von tiefer Verbundenheit und dem Wunsch, alles zu verstehen.

Der Film erhielt beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2022 mehrere Auszeichnungen.